Aufbruch zu neuen Ufern
Aufbruch zu neuen Ufern

Aufbruch zu neuen Ufern

1.6.2021

Heute stehen alle Zeichen auf Aufbruch. Eine berufliche Reise, eine Studien- oder Gruppenreise im Ausland geht zu Ende. Es heißt Abschied nehmen. Immer wieder ein mulmiges Gefühl. Es gab viele schöne Momente verbunden mit lachen und sorgloser, unbeschwerter Freude, nach denen man sich sich nach einer Zeit der Isolation schon lange gesehnt hatte. Diese gemeinsam erlebten Erfahrungen nimmt man als Schatz mit ins Gepäck bevor man sich nun voller Dankbarkeit voneinander verabschiedet und mit ein bisschen Schwermut weiter reist. 

Für diejenigen, die sich bewusst auf einer spirituellen Reise befinden hat der ein oder andere  aktiv beruflich internationale Kontakte geknüpft, wobei er oder sie mit einem jüngeren Mann zu tun hatte oder haben wird, der einem einen wichtigen Impuls  für seine eigene berufliche Laufbahn oder seine persönliche Entwicklung geben konnte oder kann.

Es gibt also auch Grund zur Freude, wenn man nur bereit ist sich auf Neues einzustellen. Vielleicht ist es an der Zeit wieder in Deine Freude, Deine Kreativität, deine Unbeschwertheit und Deine Kraft zurück zu finden und Dich zu trauen Deine Talente, Deine Schätze und Fähigkeiten mit anderen zu teilen.

Vielleicht hast Du in Deinen Selbstwert zurückgefunden und nun erkannt was wirklich wichtig für Dich ist, was für Dich zählt und von wirklichem Wert ist.

Vielleicht hast Du zu lange schmerzlich an jemanden festgehalten, der nie bereit war sich verbindlich auf Dich einzulassen. Du hast es geschafft loszulassen, dich zu befreien von Abhängigkeiten, die nichts als Leiden gebracht haben. Vielleicht durftest Du diese Erfahrung wiederholt erleben, festhalten an etwas, was längst zu Ende ist. Festhalten an einer Verbindung,  bei der es keinen Zusammenhalt, kein füreinander da sein gibt; eine Verbindung, die einfach emotionslos und kalt war. Das kann ebenso für berufliche Situationen gelten, indenen du viel zu lange festgehalten hast, obwohl du nur still vor dich hin gelitten hast und er dich nicht erfüllt hat.

Das Schicksal hat es so gewollt. Wir werden immer und immer wieder in die gleiche Situation gebracht, bis wir unsere Lernaufgabe erfüllt haben und verstanden haben, warum uns das immer wieder passiert.

Es hat mit unserem Selbstwert zu tun. Durch ein frühes Bindungstrauma in der Kindheit hat es sich so sehr tief in uns verankert, dass wir nicht gut genug zu sein scheinen und es nicht anders verdient haben als lieblos behandelt zu werden. Ja lange haben wir gehofft, dass das Gegenüber zurückkehrt oder sich Deine Situation ins Positive verändert.  Aber diesen Gefallen hat es uns nicht getan, denn es galt den eigenen Wert zu erkennen, völlig unabhängig vom Gegenüber oder der fehlenden Wertschätzung im Beruf. Und genau darin liegt das Geschenk, das das Gegenüber uns unbewusst gemacht hat. Wir durften in unsere Selbstliebe und unseren Selbstwert zurückfinden, die Kontrolle und die Verantwortung über unser Leben zurückgewinnen und den Halt in uns selbst finden.

Das frühe Trauma wird von uns unbewusst immer wieder neu reinszeniert mit neuen Menschen in anderen Umständen, solange bis wir es geheilt haben. Und das scheint nun genau der Fall zu sein.  

Du hast Deinen eigenen persönlichen Schatz ausgegraben, bist wieder in Deine Lebenskraft gekommen, möchtest Deine Ideen umsetzen und blickst nach vorne. Für viele steht nun ein berufliches Weiterkommen an, indem man mit anderen, womöglich auch  international kooperiert und gemeinsam ein Fundament aufbaut.

Der Aufbruch in neue Ufer, der Übergang in ein neues anderes Leben, was vielversprechender ist, auch wenn wir uns noch fürchten. Dies kann eine neue Beziehung. ein Jobwechsel, eine lang geplante Reise oder ein Umzug (ins Ausland) sein. Auf deinem neuen Weg werden dir viele neue Menschen zur Seite stehen. Hab also keine Angst, du bist nicht allein.

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