The Secret of Tarot Blog

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PanSTARRS

Ich bin ein Komet. In den Medien wird von mir berichtet. Ihr nennt mich C/2025 R3 PanSTARRS. Wundere dich nicht über diesen seltsamen Namen. Er stammt aus der Sprache eurer Astronomen, die mich mit ihren Instrumenten entdeckten und verzeichneten. Zahlen, Buchstaben und Formeln sind eure Art, dem Wunder einen Platz zu geben. Doch lange bevor ich diesen Namen trug, war ich bereits unterwegs. Ich komme aus der stillen Ferne der Oortschen Wolke, aus jenem uralten Reich aus Eis, Staub und Erinnerung, wo Wanderer schlafen, bis die Zeit sie ruft. Das letzte Mal, als ich durch euer inneres Sonnensystem zog, ist …

Und wenn der Mond heute Abend….

Heute Abend wandert der Mond in das Zeichen Krebs. Damit richtet sich die Aufmerksamkeit auf das Zuhause, Familie, vertraute Abläufe und auf das, was dir wirklich Halt gibt. Emotionen sind nun leichter zugänglich. Gefühle, die lange verdrängt wurden, können an die Oberfläche steigen und möchten gefühlt  und nicht erneut weggeschlossen werden. Vielleicht erkennst du heute auch, dass du dich emotional selbst eingeschränkt hast, ohne es bewusst zu merken. Manches geschah aus alten Schutzmechanismen heraus. Aus Erfahrungen, die dich einst bewahren sollten, heute jedoch eher begrenzen. Dadurch kann sich auch deine Sicht auf eine Angelegenheit oder auf einen Menschen verändern. Das …

So langsam nimmt das Schiff wieder Fahrt auf

Die heutige Kartenlegung zeigt eine tiefgreifende Wandlung eines Menschen auf seelischer Ebene, die sich wie ein Befreiungsschlag anfühlt. Mit Hilfe von Orakelkarten können wir einen Ausdruck für diese Prozesse finden und sichtbar machen, was im Inneren oft noch verborgen liegt. Karten sind weit mehr als nur Bilder; sie sind Werkzeuge, die uns allen helfen können, uns selbst und unsere Mitmenschen besser zu verstehen und mehr Empathie für die verborgenen Kämpfe anderer zu entwickeln. Der Rückzug: Zwischen Schutz und Stillstand Wir sehen eine Person, die über einen langen Zeitraum regelrecht festgesteckt ist und das Leben eher aus der Zuschauerperspektive beobachtet hat. …

Breaking Point, der Punkt, an dem die Kette der Unterdrückung reißt

Du kniest nicht nur für dich.Du kniest für jene, die vor dir schwiegen.Für jene, deren Stimmen im Rauch aufstiegen.und deren Wahrheit im Körper weiterlebte. Die Angst, die du fühlst, ist alt.Die Scham, die dich berührt, ist nicht dein Ursprung.Sie wurde weitergegeben,wie ein Faden, still und ungebrochen.Von Müttern zu Töchtern,durch Generationen von Frauen,durch unsere Mütter und Ur-Mütter hindurch. Doch sieh: Hinter den Bergen brennt die Sonne. Du bist nicht hier, um diesen Kreis aus Schmerz ewig zu halten.Du bist hier, um ihn zu erkennen. Die, die am Spinnrad sitzt, bist du.Du hältst den Faden.Du entscheidest, was weitergeführt wirdund was enden darf. …

Verirrt

Es begann in den Ruinen der Vergangenheit. Dort, wo alte Geschichten wie Staub in der Luft hängen und Wege sich verzweigen, bis man nicht mehr weiß, welchen man einst gewählt hat. Sie hatte sich dorthin verirrt, ohne es zu merken.Nicht, weil sie zurück wollte, sondern weil ein Teil von ihr glaubte, dort noch etwas zu finden.Etwas, das vielleicht nie wirklich da gewesen war. Dort verlor sie sich.Nicht plötzlich, sondern Schritt für Schritt, fast unmerklich. Und während sie noch glaubte, sich frei zu bewegen, hatte die Geschichte längst begonnen, sich um sie zu schließen. Am Anfang stand Einigkeit. Drei Kelche, erhoben …

Eris, die Ausgeschlosse

Wahrscheinlich hast du noch nie von mir gehört. Ich bin Eris. Die AusgeschlosseneDie Göttin der heiligen Wut. Man nennt mich die Göttin der Zwietracht. Doch das ist nur die halbe Wahrheit und vielleicht sogar die bequemere Version für jene, die nicht genauer hinsehen wollen. Mich gibt es schon lange. So lange wie meinen Bruder Pluto. Doch entdeckt wurde ich erst im Jahr 2005. Überraschend, nicht wahr? Dass etwas so Altes so lange übersehen werden kann. Aber das ist meine Geschichte. Du erinnerst dich vielleicht an das Märchen von Dornröschen. Zwölf Feen wurden eingeladen, um der Königstochter ihre Gaben zu schenken. …

Monatslegung April für das Sternzeichen Steinbock

Dies ist eine kollektive Kartenlegung für das Sternzeichen Steinbock für den Monat April. Im Zentrum deiner Legung liegt der Schlüssel. Damit zeigen sich für April Themen rund um Sicherheit, Erfolg und das Finden von Lösungen. Der Brief im Unterdeck, zeigt an, dass Kommunikation, Nachrichten oder Dokumente in diesem Monat eine besonders wichtige Rolle spielen könnten. Mit dem Schlüssel eröffnen sich dir neue Herangehensweisen und neue Sichtweisen auf komplexe Situationen. Es kann dir gelingen, Dinge klarer zu erkennen, Zusammenhänge besser zu verstehen und den passenden Zugang zu einer bisher vielleicht festgefahrenen Lage zu finden und etwas ein für alle mal zu …

Courage

Am späten Abend lag über der Burg jene eigentümliche Unruhe, die gerade in der Stille am deutlichsten wird. In den Gängen war es kühler geworden, durch die schmalen Fenster fiel nur noch das letzte fahle Licht, und aus dem Hof stiegen gedämpfte Geräusche herauf. Hufe auf Stein, das ferne Klirren von Eisen, eine Tür, die ins Schloss fiel. In seiner kleinen Schreibkammer saß Konrad über Pergament und Tinte, und obwohl alles um ihn her geordnet war, hatte er seit Stunden das Gefühl, dass dieser Abend etwas in sich trug, das nicht mehr einfach in sauberer Schrift würde gebändigt werden können. …

Malika Caló

Es war einmal ein junger Zauberlehrling, der in der geheimen Zunft der alten Meister lernte. Er war fleißig und ehrgeizig, beseelt von dem Wunsch, die höchste Kunst der Magie zu beherrschen. Die alten Meister, ehrwürdig und streng, lehrten ihn nach einem uralten Rezept. Sie zeigten ihm, wie man Herz, Verstand, Zeit, Geld und Leidenschaft zu einer Essenz mischt, die ein Leben in vollkommener Fülle verspricht. Sie malten ihm das Bild einer fernen, goldenen Stadt aus, in der er in Wohlstand leben, ein prachtvolles Haus besitzen und eine feste Partnerschaft als Krönung seines Erfolgs führen würde. Der Lehrling folgte ihren Anweisungen …

Die Zeit, die nicht gewartet hat

Es ist schon eine Weile her, aber ich erinnere mich noch genau. Eines Tages ging in dem kleinen Dorf in den Catskill Mountains das Gerücht um, es gäbe dort einen Geschichtenerzähler. Die Dorfbewohner sprachen von einem alten Mann mit Bart, der jeden Freitag zur gleichen Stunde unten am Fluss saß, immer unter derselben alten Eiche, und immer dieselbe Geschichte erzählte. Junge und Alte kamen, Händler von weit her, Lehrer, Bauern. Manche nahmen lange Wege auf sich, nur um ihm zuzuhören. Das machte mich neugierig und so beschloss ich, ihn selbst aufzusuchen. Manche sagten, man solle ihm nicht glauben. Andere sagten, …