Ein Märchen über die Rückkehr einer zeitlosen Weisheit der Gottheit Rama
Ein Märchen über die Rückkehr einer zeitlosen Weisheit der Gottheit Rama

Ein Märchen über die Rückkehr einer zeitlosen Weisheit der Gottheit Rama

29.10.23

In einer kleinen Stadt namens Ayodhya lebte ein junger Mann namens Arjun. Er war ein leidenschaftlicher Geschichtenerzähler und liebte es, alte Legenden und Mythen zu erforschen. Besonders faszinierte ihn die Geschichte von Rama, einer Gottheit, die vor langer Zeit in Ayodhya regiert hatte.

Eines Tages stieß Arjun in einem versteckten Teil der alten Tempelruinen auf ein uraltes Buch. Es war voller Geschichten über Rama und sein heldenhaftes Leben. Arjun war so begierig, mehr über Rama zu erfahren, und er konnte nicht aufhören zu lesen.

Als er das Buch fast verschlungen hatte, bemerkte er eine seltsame Inschrift auf der letzten Seite. Es war eine Art Zauberspruch, der besagte, dass Rama zurückkehren würde, wenn jemand es wagte, ihn wiederzubeleben. Arjun konnte es nicht glauben, aber seine Neugier ließ ihn nicht in Ruhe.

In dieser Nacht entschied der mutige Arjun, den Zauberspruch aufzusagen. Er war sich nicht sicher, ob irgendetwas passieren würde, aber er hoffte, dass die Geschichte von Rama in irgendeiner Form wieder zum Leben erweckt würde.

Und plötzlich, in einem hellen Blitz, öffnete sich vor Arjuns Augen ein Portal. Er konnte seinen Augen kaum trauen, als er Rama selbst aus dem Portal treten sah. Rama war jedoch nicht der göttliche Herrscher, wie Arjun ihn sich vorgestellt hatte, sondern ein moderner Mann, der den Namen Rohan trug.

Rohan sah verwirrt aus und drehte sich ungläubig um, um seine Umgebung zu betrachten. Er erkannte, dass er nicht mehr im Ayodhya von vor tausenden von Jahren war, sondern in einer Stadt, die er noch nie zuvor gesehen hatte.

Arjun trat zögerlich auf ihn zu und erklärte, wer er war und wie er Rama wiederbelebt hatte. Rohan hörte aufmerksam zu und bemerkte, dass er in einer anderen Zeit zuhause war. Er erzählte von seiner vergangenen glorreichen Zeit, in der er ein heldenhafter König war und das Böse bekämpfte, und er war traurig, dass all das hinter ihm lag.

Rama lehrte beispielhaft, wie man ein ideales Leben in dieser Welt führt. Er war in allen Aspekten der perfekte Mensch: als Herrscher, als Ehemann, als Sohn, Vater und Freund. Rama steht auch dafür, alles, was man tut, so gut wie möglich nach bestem Wissen und Gewissen zu machen. Er war gleichermaßen in religiösen, rechtlichen wie gesellschaftlichen Dingen bewandert. Er beantwortete alle Fragen weise. Die Gelehrten der Veden verehrten Ihn. Er war geübt in Philosophie und Dichtkunst. Er war immer bereit, ein aufmerksames Auge auf seine eigenen Fehler zu richten. Er hatte seine Gefühle perfekt unter Kontrolle. Selbst seine Feinde waren erfreut, Ihn zu sehen. Er war der Schrecken aller Bösen und Schlechten, aber der Behüter der Rechtschaffenen.

Er war von scharfer Intelligenz und wurde von niemandem jemals besiegt. Der Ruhm und die Kräfte Ramas waren grenzenlos. Auf Erden gab es keinen, der Ihm gleichkam. Böswilligkeit war Ihm fremd. Er war höflich und der Schutzpatron Seiner Leute. Er sprach immer freundlich. Niemals verwendete er harte Worte, selbst dann nicht, wenn er provoziert wurde. Rama war nicht nur freundlich und gütig, sondern auch großzügig und besorgt um das Seelenheil aller Menschen, die Ihn umgaben. Er hatte eine starke Konstitution und ein gewinnendes Auftreten. Er war extrem edel, galant und furchtlos. Dabei war er auch einfach und frei von jeglicher Prahlerei. Rama war weise und rechtschaffen und strahlte wie die Sonne selbst. Er verzieh selbst hunderte gegen Ihn gerichtete schlechte Taten, erinnerte sich aber dankbar selbst des kleinsten Akts von Freundlichkeit. Trat jemand an Ihn heran, wandte er sich ihm sofort zu. Trotz seiner Machtfülle war er nie hochmütig oder stolz. Er ehrte die Menschen. Er wurde selbst von allen verehrt.

Er war ein kosmischer Wohltäter. Er sorgte sich um das Wohlergehen seiner Untergebenen und dafür liebten sie Ihn über alles. Selbst in größter Gefahr oder Not griff Rama niemals zur Lüge. Er war tapfer, redlich und bescheiden. Er war die Quelle alles Guten. Er respektierte stets seine Vorgesetzten und kannte keinen Müßiggang. Er war in allem sehr umsichtig, suchte nie nach etwas Schlechtem und hatte perfekte Kontrolle über den Zorn. Rama war glücklich im Elend, ruhig in der Not und unerschrocken in der Gefahr. Er war der Held aller Helden. Er war der Beste im Umgang mit Pfeil und Bogen. Seine Macht und Sein Einfluss umspannten die ganze Welt. Er war auch frei von der negativen Eigenschaft des Kritisierens.Rama war der ideale König. Er regierte sein Königreich in einzigartiger Weise. Er war geradlinig und gerecht. Er war tapfer und freundlich. Er war mit einer sanften und großzügigen Gesinnung ausgestattet. Er war höflich und zuvorkommend. Rama war trotz seiner überwältigenden Macht und Position stets bescheiden und demütig.

Arjun versuchte, Rohan zu beruhigen und ihn davon zu überzeugen, dass er immer noch die heldenhafte Natur von Rama in sich hatte. Er erklärte ihm, dass er jetzt die Chance habe, für Gerechtigkeit und das Gute in der modernen Welt einzustehen.

Rohan begann zu verstehen und beschloss, seine Kräfte für das Wohl der Menschen einzusetzen. Mit Arjuns Unterstützung begann er, Verbrechen zu bekämpfen, indem er seine außergewöhnlichen Fähigkeiten einsetzte, um die Schwachen zu beschützen und die Bösen zur Rechenschaft zu ziehen.

Bald verbreitete sich die Geschichte von Rohan, dem modernen Rama, in der ganzen Stadt. Die Menschen fingen an, ihn zu bewundern und ihm zu vertrauen. Er wurde zum Symbol der Hoffnung und Gerechtigkeit.

Arjun war stolz darauf, dass er dazu beigetragen hatte, eine alte Legende wieder zum Leben zu erwecken und sie in der modernen Welt weiterleben zu lassen. Er erkannte, dass es manchmal die Kraft der Träume und Geschichten geben kann, um das Unmögliche möglich zu machen.

Und so geht die Geschichte von Rohan, dem modernen Rama, weiter, während er weiterhin für das Gute kämpft und die Welt mit seiner heldenhaften Natur inspiriert. Die Menschen erinnern sich an die Bedeutung von Mut, Ehrlichkeit,Gerechtigkeit, Mitgefühl, Demut und der Macht, das Unmögliche möglich zu machen.



Verwendete Karten:

Golden Universal Tarot © Lo Scarabeo srl, via Cigna 110, 10155 Torino, Italy. All rights reserved, used by permission.

Das Orakel der indischen Götter von Isabel Ares

Divine Circus Oracle by Alana Fairchild

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert