Die Karten sprechen von dem Beginn einer neuen Phase, in der Möglichkeiten und Chancen auftauchen. Gute, vielversprechende Aussichten. Sie symbolisieren Kreativität, Expansion und Entdeckung neuer Horizonte. Die Frau auf dem Bild ist voller Vorfreude und kann es kaum erwarten, endlich von der Kutsche abgeholt zu werden und in ein neues Abenteuer zu fahren.
Der Eremit rät uns jedoch dazu, inne zu halten und zu reflektieren. Ein zweiter Blick könnte angebracht sein, um nach innen zu horchen, ob das Ziel oder die Vision, die wir aktuell verfolgen, auch tatsächlich langfristige Erfüllung verspricht. Es könnte bedeuten, dass man sich auf das besinnen sollte, was einem wirklich wichtig ist und mit seinen Werten vereinbar ist.
Auch der „Observer“, der schlaue Fuchs auf der Karte, fordert uns auf, jede Situation neutral zu betrachten und nicht voreilige Schlüsse zu ziehen oder sich impulsiv in etwas Neues zu stürzen. Es kann nützlich sein, eine Situation aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, um ein umfassenderes Verständnis zu entwickeln und uns von unseren eigenen Vorurteilen und Annahmen zu befreien. Nur durch eine erweiterte Wahrnehmung können wir tiefer in die Bedeutung unserer bisherigen Erfahrungen eintauchen und neue Erkenntnisse gewinnen.
Die Königin der Münzen im Tarot steht für Fülle, Stabilität und praktische Sinnhaftigkeit. Sie ist bodenständig, verantwortungsbewusst und zuverlässig. Sie symbolisiert eine gute Finanzverwaltung, vorausschauendes Handeln und kluge Entscheidungen. Sie ist in der Lage, langfristige Ziele zu setzen und dafür hart zu arbeiten, um finanzielle Ressourcen aufzubauen und harmonisiert daher mit der Steinbockenergie.
Der Steinbock ist ein Erdzeichen, das mit dem Aufbau von Strukturen, der Arbeitsethik und der Verantwortung verbunden ist. Da wir aber bis zum 4. Januar noch einen rückläufigen Merkur in Steinbock haben, kann es daher bedeuten, dass es notwendig ist, nochmals über Pläne und Entscheidungen nachzudenken, um sicherzustellen, dass sie solide sind und langfristig Bestand haben. Zu schnell verwechselt man Salz mit Zucker.
Aus astrologischer Sicht ist es in dieser Zeit ratsam, sich seiner bisherigen Erfahrungen, Verhaltens- und Denkmuster bewusst zu werden, bevor wir neue Pläne schmieden. Vertraute Themen aus der Vergangenheit können noch einmal auftauchen und wir haben die Möglichkeit einen alten, sich immer wiederholenden Zyklus abzuschließen oder eben noch einmal eine Runde im Hamsterrad zu drehen.
Angelegenheiten können zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden, wenn sie zum Wohle aller sind, und nicht nur auf einseitigen Erfolg und Profit fokussiert sind,
Verwendete Karten:
Fin de siecle fortune telling cards by Ciro Marchetti
The dark mansion Tarot created by Krzysztof Wasiuk and graphic artist Magdalena Kaczan through Taroteca Studio.
Wisdom of the Oracle by Colette Baron-Reid https://www.colettebaronreid.com/