Wenn Du Dich gerade festgefahren fühlst und nichts mehr geht…
Vielleicht fühlst Du Dich allein, arm, verlassen, leer und hoffnungslos. Deine Gedanken fahren Karussell und sind nur auf das fokussiert, was Dir fehlt und an was es Dir mangelt. Möglicherweise schaust Du auf andere, die es anscheinend sehr viel besser haben als Du. So hältst Du Dich gefangen in einem Kreislauf von negativen Gedanken, die man im Tarot auch Selbstsabotage nennt. Man führt negative Selbstgespräche; man sieht keinen Ausweg aus seinem Dilemma und ist nur noch verzweifelt und mutlos. Man manövriert sich mit seinen eigenen Gedanken immer noch tiefer in den Schlamm.
Was Du noch nicht siehst, aber die Hohe Priesterin Dir aufzeigen möchte, ist, dass Du eine verzerrte Wahrnehmung von Dir und Deinen Möglichkeiten hast. Schau, wie die Frau auf der Karte der 8 der Schwerter sich im Spiegel sieht. Sie sieht sich als gefesselt, gefangen und blind in ihrem Bild von ihrem Selbstwert. Es wäre ein Leichtes, sich daraus zu befreien. Vielleicht ziehst du realitätsfremde Rückschlüsse aus vergangenen oder gegenwärtigen Erlebnissen. Vielleicht erfasst Du neutrale Handlungen von anderen als negativ auf oder misst bestimmten Ereignissen eine objektiv nicht nachvollziehbare Bedeutung zu. Oder Du lässt Deinen Selbstwert durch Aktionen und Handlungen Anderer bestimmen.
Simpel gesagt, wir machen uns etwas vor, was nicht der Realität entspricht und sperren uns selbst in unserem Gedankengefängnis ein.
Es kann auch sein, dass wir uns festgefahren fühlen, weil wir nicht bereit sind, die rosarote Brille abzuziehen, um einer oder sagen wir besser, der Wahrheit ins Auge zu schauen. Vielleicht ist das, was so offensichtlich erscheint, in Wahrheit eine Täuschung
So oder so, beide Gedankenausrichtungen führen nicht in einen glücklicheren Zustand, den wir uns doch alle so sehr wünschen.
So was ist zu tun? Mache Dir bewusst, dass Deine Gedanken deine Realität bestimmen. Du kannst die 5 Münzen auf der Karte, aber auch auf Dein Leben bezogen, als halb leeres oder halb volles Glas bewerten. Wir selbst treffen die Entscheidung, ob wir im Selbstmitleid und Mangelbewusstsein bleiben, oder es gegen Souveränität und Selbstverantwortung eintauschen. Wir können in den Verlusten der Vergangenheit verharren, oder aber die Lektion, die wir daraus gelernt haben, nutzen, um etwas erfüllenderes, schöneres und bunteres zu gestalten.
Die Hohe Priesterin, ist der weibliche intuitive Teil in jedem von uns. Der Teil in uns, der den unbewussten Glaubensmustern, die in uns wirken auf die Spur kommen kann und immer nach der Wahrheit sucht. Sie bringt das Unbewusste ins Bewusstsein. Die Hohepriesterin ist das Sinnbild für die Weisheit und die Erkenntnisse der Menschheit. So geht es letztendlich, wie schon bei Sokrates, darum, Lösungen seiner Probleme in der äußeren Welt durch die Auseinandersetzung mit seiner inneren Persönlichkeit zu lösen.
Die Hohepriesterin rät Dir jetzt und heute:
Es gibt immer einen Ausweg, dazu musst Du aber bereit sein, Deine Perspektive zu ändern, sprich alte Sichtweisen über den Haufen werfen und Deinen mindset einmal gut durchschütteln. Triff mit Hingabe und ohne zu zögern eine Entscheidung. Hauptsache es wird überhaupt eine Entscheidung getroffen, denn keine Entscheidung zu treffen ist auch eine Entscheidung. Und dann brauchen wir uns nicht zu wundern, warum wir aus dem Stillstand nicht mehr herauskommen und es keinen Schritt weiter geht.
Höre auf Deine Intuition, Deine innere Stimme und triff eine Entscheidung aus vollem Herzen.
Manchmal ist das Glück nur eine Entscheidung weit weg.
Lass wieder Freude, Farbe und Spass in Dein Leben.
Namasté Kerstin
Verwendete Karten:
Mondnacht Lenormand von Patrick Scheller https://de.kartenorakel.com/
Wisdom of the Oracle by Colette Baron-Reid https://www.colettebaronreid.com/