Not for you
Not for you

Not for you

Maya und Ganesha
23.2.26

Dies ist eine kollektive Kartenlegung für jene, die in einer toxischen Beziehungsdynamik feststecken und die Hoffnung nicht aufgeben, dass sich alles doch noch zum Guten wendet.  Wie so oft sagen uns die Karten nicht immer das, was wir hören wollen, sondern das, was wir hören sollen. 

Wenn du die Welt betrachtest, erscheint dir alles real. Daher ist es leicht anzunehmen, dass deine gegenwärtigen Umstände nur von offensichtlichen Handlungen und kalkulierten Schritten beeinflusst werden. Dies ist eine Illusion, denn alles ist auf unerklärliche Weise miteinander verbunden, auch wenn es uns aufgrund der Grenzen unserer fünf Sinne nicht sichtbar ist.

Es gibt Phasen im Leben, da reicht alle Liebe, Leidenschaft und jede Anstrengung der Welt nicht aus, um ein Herz festzuhalten oder eine bereits leider tote Geschichte weiter zu schreiben. Wir lieben, doch Wolken und Schlange verschleiern den Blick. Geliebte liegen bereits als „Ex“ im Kartenbild, doch wir wollen es nicht wahrhaben. Es ist toxisch, schädlich und verwirrend. Wir verfangen uns in der Illusion, wir könnten das Schicksal durch Strategie, Beziehungsratgeber oder noch mehr Hingabe zurecht biegen. 

Doch die Botschaft ist unmissverständlich: „Not for you“. Es ist nicht für dich bestimmt. Zumindest nicht in dieser Form. Jeder noch so kluge Schachzug wird dich nicht gewinnen lassen. Liebe ist kein Spiel, bei dem es um gewinnen geht.

Hier wirken größere Kräfte. Mit dem Sarg und dessen Energie von Pluto wird gezeigt: Wenn ein Zyklus zu Ende ist, dann endet er. Wir können uns noch so sehr bemühen, hingebungsvoll daran arbeiten (8 der Münzen) oder hoffen und träumen wie die Fischeenergie in den 9 der Kelchen. Wenn die Zeit für den Abschluss reif ist, stößt unser persönlicher Wille an eine unüberwindbare Grenze. Es ist das Schachmatt für unser Ego. 

Die Göttin Maya erinnert uns daran, dass wir in ein großes, unsichtbares Netz eingewoben sind, in dem eine Erfahrung zur nächst besseren führen wird.

Einerseits ist sie die verhüllende Kraft, welche die Wahrheit unter einem Schleier verbirgt, und andererseits ist sie die projizierende Kraft, welche dem Menschen die Wahrheit als eine andere Wirklichkeit erscheinen lässt.

Die Erfahrung der Verblendung einer nicht erfüllten Liebe ist eine Einladung zur tiefen Selbsterfahrung. Der andere Mensch wird zum Spiegel. Wie liebe ich eigentlich? Warum halte ich an etwas fest, das mir schadet? Warum kämpfe ich gegen Windmühlen und woher kommt eigentlich diese tiefe Verlustangst?

Die Kraft  und die 2 der Kelche sprechen von einer Leidenschaft, die uns beinahe verzehrt. Doch der wahre Mut liegt nun darin, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. Die 7 der Münzen  fordert zur Bestandsaufnahme auf. Worauf warte ich eigentlich? Wohin führt diese Geschichte? Soll ich weiter Zeit, Kraft und Liebe investieren? Wohin hat mich das bisher gebracht? Ist es erfolgversprechend, wenn ich dran bleibe und so fortfahre wie bisher?

Die 4 der Schwerter ruft zur Pause und zum Rückzug auf, um Klarheit in uns selbst zu finden, anstatt Lebensenergie darauf zu verschwenden, den anderen so verbiegen zu wollen, dass er irgendwann in unser Wunschbild passt.

Wenn wir zulassen, dass die Illusion zerfällt und der Schmerz der Erkenntnis heilen darf, öffnet „Ganesha“ metaphorisch die Tür für das Neue. Mit dem Kind und dem Baum zeigt sich die Weisheit des Lebens. Genauso wie ein Kind keine Entwicklungsschritte überspringen kann, benötigen auch wir Erwachsenen bestimmte Erfahrungen, um uns in der Schule des Lebens weiterzuentwickeln und zu reifen. So kann dieser schmerzhafte Stillstand  ein notwendiger Schritt unseres Wachstums sein. Erst wenn wir unser eigenes Muster erkennen,  sind wir bereit für tiefere Verbindungen, die nicht mehr aus dem Mangel, sondern aus der Entscheidung zur Liebe in Freiheit entstehen.



Verwendete Kartendecks:

Rana George Lenormand, Rana George, Königsfurt-Urania
The Gilded Tarot, Ciro Marchetti, Llewellyn Worldwide
Goddess Power Oracle, Colette Baron-Reid, Hay House
Orakel der indischen Götter, Gisela Höhl, Königsfurt-Urania
Wisdom of the Oracle, Colette Baron-Reid, Hay House

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